Roboterrevolution in der Gastronomie: Hamburger Start-up Goodbytz stellt Roboterküchen als Personallösung vor

Von 16. März 2024Februar 9th, 2026Blog2 Min. Lesezeit

Restaurants und Kantinen suchen händeringend nach Personal. Ein Hamburger Start-up könnte die Lösung bieten: eine Roboterküche. Michael Wolf, ehemaliger Küchenchef in Tim Mälzers „Bullerei“, steht nun an der Spitze des kulinarischen Bereichs bei Goodbytz. Das Unternehmen plant, bis 2025 über hundert Roboterküchen zu bauen und zu vermieten, die automatisch bis zu 150 Gerichte pro Stunde zubereiten können. Im Gegensatz zu menschlichen Köchen, die mit einer Vielzahl von Herausforderungen zu kämpfen haben, bieten Roboter eine zuverlässige, präzise und schnelle Alternative ohne die üblichen menschlichen Bedürfnisse wie Krankheitsausfälle oder Urlaub. Sie arbeiten bis zu 23 Stunden am Tag und reinigen sich in der verbleibenden Zeit selbst.

Goodbytz hat bereits eine Testküche erfolgreich als „Ghost Kitchen“ betrieben, wo 50.000 Essen online bestellt und ausgeliefert wurden, ohne dass die Kunden wussten, dass Roboter die Speisen zubereitet hatten. Das Start-up hat große Pläne für die Zukunft, einschließlich einer neuen Firmenzentrale und einem Flagship-Restaurant in Hamburg. Trotz der Euphorie und des Potenzials für Effizienzsteigerungen in der Branche gibt es noch Hürden, wie hohe Anschaffungskosten und Vorurteile gegenüber roboterzubereiteten Mahlzeiten.

Neben Goodbytz gibt es weltweit weitere Anbieter von Roboterküchen, darunter Miso Robotics, Hyphen und Remy Robotics, die alle an der Spitze der technologischen Innovation in der Gastronomie stehen. Die Branche könnte bis 2028 einen globalen Umsatz von 5,3 Milliarden Dollar erreichen. Während Roboter eine beeindruckende technische Leistung darstellen und potenziell Kosten und Personalbedarf in der Gastronomie reduzieren können, bleibt die Frage, ob sie auch die kulinarische Qualität und das Esserlebnis bieten können, die Gäste von einem Restaurant erwarten.

Quelle: brandeins

Keine Experimente mehr im Serverraum – Starten Sie Ihren IT-Betrieb nach FlightOps-Standard.

IT-Ausfälle kosten nicht nur Nerven, sondern im Ernstfall Zehntausende Euro pro Stunde. Mit unserer FlightOps-Methodik bringen wir die Präzision und Fehlerkultur der Luftfahrt in Ihren IT-Betrieb. Weg vom „Helden-Admin“ und hektischer Fehlersuche, hin zu proaktivem Monitoring, strikten Checklisten und garantierter Stabilität.

Frank Roebers

Gründer und Geschäftsführer bei Fox Romeo IT GmbH
Frank Roebers bringt über 30 Jahre IT-Erfahrung mit. Als ehemaliger CEO der SYNAXON AG leitete er Europas größtes IT-Kooperationsnetzwerk mit 300+ Mitarbeitern und einem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro. Mit der Tochter einsnulleins etablierte er professionelle IT-Betreuung zum Festpreis für KMU – das Unternehmen wuchs auf 120+ Mitarbeiter an 10+ Standorten. Heute entwickelt er mit Fox Romeo Management-Strukturen für mittelständische IT-Organisationen und fokussiert auf messbare IT-Prozesse als Wettbewerbsfaktor. Als Redner behandelt er Digitalisierung, Führung und KI.
Mehr erfahren
Kontakt