„Jetzt mit KI!“ – Warum dieser Satz Kunden eher abschreckt als überzeugt

Von 30. Juni 2025Januar 22nd, 2026Blog2 Min. Lesezeit

Der Hype um Künstliche Intelligenz hat auch das Marketing erfasst – doch was als Innovation verkauft wird, wirkt auf viele Kundinnen und Kunden eher wie ein Warnhinweis. Laut einem Artikel auf Golem.de zeigen aktuelle Studien, dass der explizite Hinweis auf den Einsatz von KI in Werbetexten oder Produktbeschreibungen eher Skepsis als Begeisterung auslöst.

Ein Beispiel: Wird ein Produkt mit dem Zusatz „unter Einsatz von KI entwickelt“ beworben, sinkt in vielen Fällen die Kaufbereitschaft. Grund dafür ist laut Forscherinnen ein wachsendes Misstrauen gegenüber KI-generierten Inhalten. Viele Menschen assoziieren damit fehlende Kreativität, fehlende Authentizität oder schlicht Manipulation. Besonders kritisch wird es, wenn Kundinnen den Eindruck bekommen, dass Maschinen versuchen, sie emotional zu erreichen – das wirkt oft befremdlich oder sogar manipulativ.

Die psychologische Reaktion lässt sich dabei gut erklären: Was technisch optimiert und algorithmisch durchdacht erscheint, wirkt oft auch kalt, unnahbar oder unauthentisch – genau das Gegenteil dessen, was Werbung eigentlich erzeugen soll.

Der Artikel verweist auf eine Studie von Martin Schleicher und Claas Germelmann, die belegt, dass der KI-Hinweis auf Werbewirkung, Produktbewertung und Markenvertrauen negativ wirken kann. Ihr Fazit: Unternehmen sollten sich gut überlegen, ob sie den KI-Faktor in der Kommunikation überhaupt erwähnen – oder ob sie ihre Technologie lieber im Hintergrund wirken lassen.

Quelle: Golem.de

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Frank Roebers

Gründer und Geschäftsführer bei Fox Romeo IT GmbH
Frank Roebers bringt über 30 Jahre IT-Erfahrung mit. Als ehemaliger CEO der SYNAXON AG leitete er Europas größtes IT-Kooperationsnetzwerk mit 300+ Mitarbeitern und einem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro. Mit der Tochter einsnulleins etablierte er professionelle IT-Betreuung zum Festpreis für KMU – das Unternehmen wuchs auf 120+ Mitarbeiter an 10+ Standorten. Heute entwickelt er mit Fox Romeo Management-Strukturen für mittelständische IT-Organisationen und fokussiert auf messbare IT-Prozesse als Wettbewerbsfaktor. Als Redner behandelt er Digitalisierung, Führung und KI.
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