GPT OpenAI zieht Grenzen: Stimmklon-Technik aus Sorge vor Missbrauch zurückgehalten

Von 31. März 2024Dezember 5th, 2025Blog2 Min. Lesezeit

OpenAI, das innovative Unternehmen hinter ChatGPT, hat einen bedeutenden Durchbruch in der Stimmimitationstechnologie erreicht, entscheidet sich jedoch aus ethischen Gründen, diese nicht zu veröffentlichen. Die neueste Entwicklung, bekannt als „Voice Engine“, kann mit nur 15 Sekunden einer Audioaufnahme eine überzeugend ähnliche Nachbildung einer Stimme erzeugen. Dies wirft allerdings ernste Bedenken hinsichtlich des Potenzials für Missbrauch auf, insbesondere in Bezug auf Wahlmanipulationen.

Seit 2022 arbeitet OpenAI an der Verfeinerung dieser Technologie, die Text in Sprache umwandelt. Trotz der Fortschritte geht das Unternehmen vorsichtig vor und hat sich gegen eine sofortige Veröffentlichung entschieden. Die Befürchtungen sind nicht unbegründet, wie jüngste Vorfälle zeigen: Fingierte Anrufe, die Stimmen von politischen Figuren imitieren, könnten bereits Einfluss auf Wählerentscheidungen nehmen.

OpenAI betont jedoch nicht nur die Risiken, sondern auch das Potenzial der Technologie. So könnte die Voice Engine beispielsweise das Lesenlernen unterstützen oder die Übersetzung von Videos und Podcasts verbessern, indem sie ein breiteres Publikum erreicht. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Kennzeichnung von KI-generierten Stimmen, um Täuschungen zu vermeiden. Bereits als Reaktion auf manipulierte Inhalte hat der Social-Media-Riese Meta angekündigt, solche Kennzeichnungen einzuführen.

Während die öffentliche Verfügbarkeit der Voice Engine noch ungewiss ist, unterstreicht OpenAI die Notwendigkeit eines offenen Diskurses über die ethischen Implikationen dieser fortschrittlichen Technologien. Das Ziel ist es, einen verantwortungsvollen Umgang mit KI zu fördern und gleichzeitig die Vorteile für die Gesellschaft zu maximieren.

Quelle: Golem

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Frank Roebers

Gründer und Geschäftsführer bei Fox Romeo IT GmbH
Frank Roebers bringt über 30 Jahre IT-Erfahrung mit. Als ehemaliger CEO der SYNAXON AG leitete er Europas größtes IT-Kooperationsnetzwerk mit 300+ Mitarbeitern und einem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro. Mit der Tochter einsnulleins etablierte er professionelle IT-Betreuung zum Festpreis für KMU – das Unternehmen wuchs auf 120+ Mitarbeiter an 10+ Standorten. Heute entwickelt er mit Fox Romeo Management-Strukturen für mittelständische IT-Organisationen und fokussiert auf messbare IT-Prozesse als Wettbewerbsfaktor. Als Redner behandelt er Digitalisierung, Führung und KI.
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