GPT-5 verlangt mehr Präzision – Prompten wird zur Kunst

Von 20. August 2025Januar 9th, 2026Blog2 Min. Lesezeit

Mit GPT-5 verändert OpenAI nicht nur das Leistungsniveau seines Sprachmodells, sondern auch die Art, wie wir mit der KI interagieren. Das neue System ist leistungsstärker, reagiert direkter und arbeitet strukturierter – allerdings unter der Voraussetzung, dass die Nutzer klarer, präziser und methodischer prompten. Einfache Eingaben reichen oft nicht mehr, um gute Ergebnisse zu erzielen. Stattdessen setzen sich Methoden wie „Chain-of-Thought“, „Few-Shot-Prompting“ oder das „Rise“-Modell durch, bei dem Rolle, Input, Schritte und Erwartungen systematisch formuliert werden.

Die Neuerungen bringen mehr Kontrolle, aber auch mehr Komplexität. GPT-5 denkt mehrschrittig, plant mit größerem Kontextfenster und benötigt exakte Anweisungen – beispielsweise bei der Erstellung von Karten oder beim Programmieren. Selbst zahlende Nutzer erhalten nun Tools wie einen Prompt-Optimierer oder können Persönlichkeits-Profile wie „Zyniker“ oder „Geradeheraus“ auswählen, um das Verhalten der KI zu personalisieren. Gleichzeitig arbeitet OpenAI daran, die Antworten der KI emotional zugänglicher zu gestalten – ein Reaktion auf Kritik an der zunächst kühlen Tonlage des neuen Modells.

Die Überarbeitung des Modells nur Stunden nach dem Start zeigt: OpenAI steht unter hohem Innovationsdruck. Konkurrenzprodukte wie Claude oder Gemini lauern. Auch wenn GPT-5 derzeit auf vielen Leaderboards vorne liegt, ist der Vorsprung minimal – und ein gutes Ergebnis hängt immer stärker von der Qualität des Prompts ab. Wer das Modell versteht, kann mächtige Ergebnisse erzielen. Wer es oberflächlich nutzt, stößt schnell an Grenzen. Prompten wird damit zur Schlüsselkompetenz im KI-Zeitalter.

Quelle:
FAZ PRO Digitalwirtschaft – Wie GPT-5 das Prompten verändert (20.08.2025)

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Frank Roebers

Gründer und Geschäftsführer bei Fox Romeo IT GmbH
Frank Roebers bringt über 30 Jahre IT-Erfahrung mit. Als ehemaliger CEO der SYNAXON AG leitete er Europas größtes IT-Kooperationsnetzwerk mit 300+ Mitarbeitern und einem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro. Mit der Tochter einsnulleins etablierte er professionelle IT-Betreuung zum Festpreis für KMU – das Unternehmen wuchs auf 120+ Mitarbeiter an 10+ Standorten. Heute entwickelt er mit Fox Romeo Management-Strukturen für mittelständische IT-Organisationen und fokussiert auf messbare IT-Prozesse als Wettbewerbsfaktor. Als Redner behandelt er Digitalisierung, Führung und KI.
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