Google gesteht ein: Die KI frisst das Web

Von 9. September 2025Januar 9th, 2026Blog2 Min. Lesezeit

In einem selten offenen Moment räumt Google ein, was viele Publisher und Web-Enthusiasten längst spüren: Das offene Web ist im Sinkflug – und Google selbst trägt mit seiner Gemini-KI kräftig dazu bei.

In einem Blogpost des Google-Managers Rany Ng wird erstmals relativ unverblümt anerkannt, dass durch KI-generierte Antworten massiv weniger Nutzer auf klassische Webseiten weitergeleitet werden. Während früher Suchende auf Links klickten, um sich durch Inhalte zu arbeiten, bleiben sie heute immer häufiger direkt bei der Google-Suche – denn Gemini liefert „die Antworten“ bereits aus. Das spart Nutzern Zeit, entzieht aber Publishern essenzielle Sichtbarkeit und Werbeeinnahmen.

Google versichert zwar, man wolle mit der Branche zusammenarbeiten, um faire Lösungen zu finden – doch die bisherigen Vorschläge wirken vage. Es ist auffällig, dass Google erst jetzt reagiert, nachdem der Druck durch Publisher, Politik und Öffentlichkeit zugenommen hat. Der Artikel zeichnet detailliert nach, wie sich das Gleichgewicht zwischen Suchmaschine und Web verändert hat und warum viele Websites um ihre Existenz kämpfen.

Ein besonders brisanter Punkt: Google betont zwar, dass Gemini-Inhalte nicht auf urheberrechtlich geschütztem Material beruhen – bleibt aber Antworten auf konkrete Fragen schuldig, wie etwa, welche Seiten konkret genutzt wurden, um das Modell zu trainieren.

Fazit: Der Artikel zeigt, dass ein offener Diskurs über die Rolle von KI im Web dringend nötig ist. Wenn die Gatekeeper selbst zum Content-Anbieter werden, steht das Fundament des freien Internets auf dem Spiel.

Quelle: GoogleWatchBlog – Google gibt endlich zu: Das offene Web ist im freien Fall

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Frank Roebers

Gründer und Geschäftsführer bei Fox Romeo IT GmbH
Frank Roebers bringt über 30 Jahre IT-Erfahrung mit. Als ehemaliger CEO der SYNAXON AG leitete er Europas größtes IT-Kooperationsnetzwerk mit 300+ Mitarbeitern und einem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro. Mit der Tochter einsnulleins etablierte er professionelle IT-Betreuung zum Festpreis für KMU – das Unternehmen wuchs auf 120+ Mitarbeiter an 10+ Standorten. Heute entwickelt er mit Fox Romeo Management-Strukturen für mittelständische IT-Organisationen und fokussiert auf messbare IT-Prozesse als Wettbewerbsfaktor. Als Redner behandelt er Digitalisierung, Führung und KI.
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