Googles KI-Agenten im Workspace: Vielversprechend, aber noch nicht fehlerfrei

Von 10. Dezember 2025Januar 9th, 2026Blog2 Min. Lesezeit

Google rollt mit dem „Workspace Studio“ eine neue Generation KI-gestützter Agenten aus, die Büroarbeit automatisieren sollen – direkt integriert in Gmail, Drive, Tasks und Kalender. Nutzer können über einfache, frei formulierte Anweisungen (Prompts) etwa den E-Mail-Posteingang überwachen lassen, automatische Antworten vorschlagen, Kalender vorbereiten oder tägliche Mail-Zusammenfassungen im Chat erhalten. Auch News-Agenten, die personalisierte Nachrichtenübersichten liefern, und Content-Agenten, die Social-Media-Posts aus Produktdaten erstellen, sind Teil der Plattform.

Der Einstieg ist deutlich einfacher als bei Drittanbietern wie Zapier oder n8n – viele Konfigurationsschritte entfallen, weil alles schon im Google-Ökosystem integriert ist. Gleichzeitig kämpft Google mit Problemen beim Rollout: Nutzer meldeten Ausfälle, das Studio selbst zeigte sich überfordert mit der Nachfrage.

Trotz Startschwierigkeiten zeigt das System Potenzial: Agenten lassen sich nicht nur personalisieren, sondern perspektivisch auch im Team teilen. Google Drive wird durch Gemini intelligenter, PDFs können nun automatisch zusammengefasst werden. Auch Google Maps wird durch KI zur dialogfähigen Echtwelt-Suchmaschine weiterentwickelt.

Im Vergleich zu den GPTs bei ChatGPT bietet Google aktuell eine tiefere Integration ins eigene Ökosystem, jedoch mit weniger Flexibilität bei der Datenverknüpfung. Während ChatGPT-Browser-Agenten komplexe Recherchen durchführen können, glänzt Googles Workspace durch Alltagstauglichkeit und einfache Bedienung – sofern es denn funktioniert.

Quelle: FAZ.NET – Das können Googles neue Agenten im Workspace

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Frank Roebers

Gründer und Geschäftsführer bei Fox Romeo IT GmbH
Frank Roebers bringt über 30 Jahre IT-Erfahrung mit. Als ehemaliger CEO der SYNAXON AG leitete er Europas größtes IT-Kooperationsnetzwerk mit 300+ Mitarbeitern und einem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro. Mit der Tochter einsnulleins etablierte er professionelle IT-Betreuung zum Festpreis für KMU – das Unternehmen wuchs auf 120+ Mitarbeiter an 10+ Standorten. Heute entwickelt er mit Fox Romeo Management-Strukturen für mittelständische IT-Organisationen und fokussiert auf messbare IT-Prozesse als Wettbewerbsfaktor. Als Redner behandelt er Digitalisierung, Führung und KI.
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