Seit dem Juli-Update (KB5062553) kämpfen Nutzerinnen und Nutzer von Windows 11 mit massiven Problemen in zentralen Systemkomponenten. Betroffen sind unter anderem das Startmenü, die Suche, die Taskleiste, der Explorer und die Systemeinstellungen. In einem neuen Support-Dokument bestätigt Microsoft erstmals offiziell, dass diese Fehler tatsächlich auf das Juli-Update zurückzuführen sind – über vier Monate nach dessen Veröffentlichung.
Laut Microsoft ist ein technisches Problem mit sogenannten XAML-Paketen die Ursache. Diese werden nach dem Update nicht wie vorgesehen registriert. Das führt dazu, dass wichtige Systemfunktionen entweder gar nicht mehr starten oder instabil laufen. Besonders kritisch ist die Situation für nicht-persistente Systeme, wie sie etwa in virtuellen Desktopinfrastrukturen (VDI) eingesetzt werden – hier treten die Fehler besonders häufig und nachhaltig auf.
Microsoft hat das Problem nun zwar identifiziert, aber bislang noch keinen Patch veröffentlicht. Ein offizieller Fix soll folgen, ein konkretes Datum gibt es jedoch nicht. Bis dahin empfiehlt Microsoft Administratoren einen Workaround: Die betroffenen XAML-Komponenten können manuell per PowerShell registriert werden – idealerweise automatisiert via Log-on-Skript bei jeder Benutzeranmeldung.
Der Vorfall wirft unangenehme Fragen zur Qualitätssicherung von Microsofts Updates auf – besonders, da es sich nicht um kosmetische, sondern um fundamentale Systemprobleme handelt, die den Arbeitsalltag erheblich beeinträchtigen können.
Quelle: Golem.de
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