Schöne Scheine, Terry Pratchett

Von 12. Juni 2008Dezember 5th, 2025Blog2 Min. Lesezeit

Scheibenweltromane sind eigentlich nur für Nerds und komische Ingenieure mit schrägem Humor, die auch über „Per Anhalter durch die Galaxie“ und die Zahl 42 lachen können, dachte ich. Ich habe um diese Bücher immer einen Riesenbogen gemacht. Eine Fantasy Welt gepaart mit Nerdhumor, so weit war ich einfach noch nicht.

Da aber gerade Sachbuchkrise ist und ich im Buchladen uninspiriert herumlungerte, habe ich mir mal so ein Buch genommen und drin geblättert (heimlich natürlich). War dann doch gar nicht so schlecht, deswegen kam es dann erstmal mit.

Entweder bin ich mittlerweile auch ein verschrobener Nerd (leider nicht mehr vollständig auszuschließen) oder aber die Bücher sind einfach so astrein.

Ich fürchte, ich werde demnächst noch das ein oder andere Scheibenwelt-Buch konsumieren.

Dieses hier handelt davon, dass ein ehemaliger Bankräuber, der gerade das Postministerium leitet, plötzlich eine marode Bank erbt. Direktor dieser Bank ist ein Hund, der Hauptkassierer ein Vampier.

Als erstes hat er die Idee, die Goldbindung der Währung aufzuheben. Man lernt nebenbei wirklich viel über Geld und das Bankwesen und wird durch die schrägsten Typen unterhalten, die ich jemals zwischen 2 Buchdeckeln angetroffen habe. Sogar die Versuche von Bankern, Modelle für die Wirtschaft zu entwicklen, die Vorhersagen über künftige Kurse ermöglichen werden hier durch den Kakao gezogen. Diese Bank hat nämlich im Keller einen „Blupper“, in welchem die Finanzflüsse durch Wasser in unendlich vielen Glasrohrenmit Ventilen simuliert werden. Jeden Tag wird das Modell immer komplizierter…

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