Ein Forschungsteam der ETH Zürich hat untersucht, wie sich die Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT auf die Gehirnaktivität auswirkt – mit einem überraschenden Ergebnis: Wer sich beim Problemlösen auf KI verlässt, zeigt weniger Aktivität in bestimmten Hirnregionen, insbesondere im sogenannten Default Mode Network. Dieses Netzwerk wird mit Selbstreflexion, Vorstellungskraft und komplexem Denken in Verbindung gebracht.
In der Studie wurden 80 Teilnehmende vor Aufgaben gestellt, die sie entweder alleine oder mit Unterstützung von ChatGPT lösen sollten. Dabei zeigte sich: Diejenigen, die sich regelmäßig auf ChatGPT verließen, waren nicht nur schneller mit ihren Antworten – sie investierten auch weniger mentale Energie. Das könnte langfristige Folgen haben, etwa wenn der Umgang mit komplexen Fragestellungen zunehmend outgesourct wird.
Die Forschenden betonen allerdings, dass dies nicht automatisch schlecht sei. Vielmehr komme es auf die Balance an. KI könne Denkprozesse unterstützen, aber nicht ersetzen – und der Mensch sollte bewusst entscheiden, wann und wie er solche Tools einsetzt. Das Fazit: Die Art der Nutzung macht den Unterschied. Wer nur noch passiv konsumiert, läuft Gefahr, geistig zu verkümmern. Wer KI gezielt als Sparringspartner nutzt, kann dagegen sogar profitieren.
Quelle:** Golem.de
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