KI im Gesundheitswesen: Wie Roboter und digitale Assistenten die Charité entlasten könnten

Von 27. Oktober 2024Dezember 5th, 2025Blog2 Min. Lesezeit

In der Berliner Charité wird an diesem Wochenende ein kaputter Wartemarkenautomat zum Sinnbild des Notfallsystems: Überlastet und oft unzureichend besetzt, müssen die Notaufnahmen zunehmend innovativ werden. Abhilfe könnte künftig der Einsatz von KI-unterstützten Systemen schaffen. „Robi“, ein Empfangsroboter, soll künftig den Erstkontakt zu Patienten übernehmen, Diagnosen erstellen und Vitalwerte erfassen – in beliebigen Sprachen. Die Charité plant für das kommende Jahr erste Testläufe mit diesem digitalen Assistenten, der das medizinische Personal entlasten und auf dringende Fälle fokussieren soll.

Darüber hinaus wird Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in Diagnostik und Therapie integriert. Radiologen wie Daniel Truhn aus Aachen nutzen KI-basierte Systeme, um Bilder schneller und genauer auszuwerten. Ein Beispiel ist die Software „Transpara“, die bei Brustkrebs-Screenings in Dresden eingesetzt wird und durch neuronale Netzwerke kleine Veränderungen erkennt. Künstliche Intelligenz unterstützt auch die Chirurgie: In Thüringen etwa hilft KI bei Wirbelsäulenoperationen, wo dreidimensionale Bilder die Präzision steigern.

Sprachmodelle wie ChatGPT sind ebenfalls auf dem Vormarsch. Sie bestehen staatliche Prüfungen und helfen Medizinern in der Ausbildung sowie bei Behandlungen. Insbesondere bei seltenen Krankheiten wie Lupus könnten KI-Modelle Patienten unterstützen, indem sie Fragen beantworten und zu Behandlungsmöglichkeiten informieren. Ein Beispiel zeigt das UKE Hamburg, das mithilfe eines KI-Modells die Dokumentation optimiert und Ärzte so entlastet.

Die Entwicklung birgt jedoch Risiken: KI kann bei falschen Daten zu Fehldiagnosen führen und mitunter Halluzinationen erzeugen, d.h., dass nicht existierende Fakten verarbeitet werden. Tests haben gezeigt, dass Mediziner vor allem bei manipulativen KI-Fehlern aufpassen müssen, um falsche Diagnosen zu vermeiden. Auch wenn KI viele Aufgaben in der Medizin unterstützen kann, wird das Einfühlungsvermögen menschlicher Ärzte vorerst unersetzlich bleiben.

Quelle: Spiegel+

Keine Experimente mehr im Serverraum – Starten Sie Ihren IT-Betrieb nach FlightOps-Standard.

IT-Ausfälle kosten nicht nur Nerven, sondern im Ernstfall Zehntausende Euro pro Stunde. Mit unserer FlightOps-Methodik bringen wir die Präzision und Fehlerkultur der Luftfahrt in Ihren IT-Betrieb. Weg vom „Helden-Admin“ und hektischer Fehlersuche, hin zu proaktivem Monitoring, strikten Checklisten und garantierter Stabilität.

Frank Roebers

Gründer und Geschäftsführer bei Fox Romeo IT GmbH
Frank Roebers bringt über 30 Jahre IT-Erfahrung mit. Als ehemaliger CEO der SYNAXON AG leitete er Europas größtes IT-Kooperationsnetzwerk mit 300+ Mitarbeitern und einem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro. Mit der Tochter einsnulleins etablierte er professionelle IT-Betreuung zum Festpreis für KMU – das Unternehmen wuchs auf 120+ Mitarbeiter an 10+ Standorten. Heute entwickelt er mit Fox Romeo Management-Strukturen für mittelständische IT-Organisationen und fokussiert auf messbare IT-Prozesse als Wettbewerbsfaktor. Als Redner behandelt er Digitalisierung, Führung und KI.
Mehr erfahren
Kontakt