KI-Kollaps droht wegen KI-generierter Trainingsdaten

Von 7. August 2024Dezember 5th, 2025Blog2 Min. Lesezeit

Forscher der Rice University haben herausgefunden, dass KI-Modelle Gefahr laufen, sich selbst zu sabotieren, wenn sie zum Training auf KI-generierte Daten zurückgreifen. In ihrer Studie „Self-Consuming Generative Models Go MAD“ zeigen sie, dass sich generative Bildmodelle wie DALL·E 3 und Stable Diffusion durch wiederholtes Training mit eigenen, synthetischen Daten verschlechtern. Diese Feedbackschleife, die die Forscher als „Model Autophagy Disorder“ (MAD) bezeichnen, führt dazu, dass die erzeugten Bilder nach einigen Generationen unbrauchbar werden.

Drei Szenarien des Datenwahnsinns

  1. Vollsynthetische Schleife: KI-Modelle werden ausschließlich mit eigenen, vorher generierten Daten trainiert.
  2. Synthetische Verstärkungsschleife: Eine Mischung aus synthetischen und konstanten realen Trainingsdaten wird verwendet.
  3. Frische Datenschleife: Eine Kombination aus synthetischen und neuen realen Daten kommt zum Einsatz.

Fortschreitende Verzerrung

Die Studie zeigt, dass ohne frische Daten die Qualität der erzeugten Bilder rapide abnimmt. Gesichter werden verzerrt, Zahlen unleserlich, und die Vielfalt der Bilder nimmt ab. Ein weiteres Problem ist die Voreingenommenheit der Trainingsdaten: Blumen, lächelnde Menschen und sonnige Urlaubsbilder dominieren, was die Modelle in eine falsche Richtung lenkt.

Notwendigkeit der Kennzeichnung

Um dieses Problem zu vermeiden, schlagen die Forscher vor, KI-generierte Inhalte klar zu kennzeichnen. Dies würde es ermöglichen, solche Daten beim Training neuer Modelle auszuschließen und den „Datenrinderwahnsinn“ zu verhindern. Langfristig müsste auf menschlich erzeugte Inhalte zurückgegriffen werden, was deren Wert erhöht.

Quelle: Heise.de

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Frank Roebers

Gründer und Geschäftsführer bei Fox Romeo IT GmbH
Frank Roebers bringt über 30 Jahre IT-Erfahrung mit. Als ehemaliger CEO der SYNAXON AG leitete er Europas größtes IT-Kooperationsnetzwerk mit 300+ Mitarbeitern und einem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro. Mit der Tochter einsnulleins etablierte er professionelle IT-Betreuung zum Festpreis für KMU – das Unternehmen wuchs auf 120+ Mitarbeiter an 10+ Standorten. Heute entwickelt er mit Fox Romeo Management-Strukturen für mittelständische IT-Organisationen und fokussiert auf messbare IT-Prozesse als Wettbewerbsfaktor. Als Redner behandelt er Digitalisierung, Führung und KI.
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